Hillel Neuer, bei der Vorstellung eines Berichts über UNRWA vor dem U.S. Repräsentantenhaus Foreign Affairs Committee (Lizenz: imago images; Copyright: Michael Brochstein / SOPA Images)
Der U.N.-Menschenrechtsrat in Genf hat den iranischen Aussenministers Abbas Araghchi eingeladen. Die Information stammt aus einer Quelle, der ich seit über einem Jahrzehnt vertraue: die Schweizer Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) U.N. Watch des Kanadiers Hillel Neuer.
Wir wollen Neuers aktuelle Petition hier unterstützen, mit dem er vom, in Genf ansässigen UNO-Menschenrechtsrat fordert, den Iraner auszuladen. Da es sich um eine internationale Aktion handelt, ist der Text in englischer Sprache..
Jede Stimme zählt!
Neuer richtete heute früh ebenso ein Schreiben an den UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, den wir hier ebenfalls abdrucken. Auch wenn wir nicht restlos überzeugt sind, dass Mr. Neuer die Polizei dazu bringen kann, die Verhaftung von Araghchi vorzunehmen – damit drohen kann man auf jeden Fall!
Dieser Beitrag wurde aktualisiert durch Thomas Morvay, vor 4 Wochen ago
Der mit Sprache Bilder kreiiert
Seit über 10 Jahren journalistisch tätig, vorwiegend zu Themen Israel und jüdisches Leben. Zuvor Korrespondent und Redaktioneller Mitarbeiter für die European News Agency, und seit geraumer Zeit als Blogger hier auf dieser Plattform. Davor war ich auch fleissig als Kommentator über die Plattform Disqus unterwegs, u.a. bei der Jerusalem Post oder die Neue Zürcher Zeitung.
Inhaltlich mache ich keinen Hehl aus meiner Überzeugung, dass für mich die sog. Zwei-Staaten-Lösung - die ja wahl- und bezeichnenderweise auch schon ein Konzept für mehr als 2 Staaten war - eine in der westphälischen Ordnung (Henry Kissinger) verwurzelte und europazentrische Sichtweise - überholt resp. zumindest neu gedacht werden muss. Als Sprössling zweier Überlebenden der Schoa ist das, was man heutzutage Erinnerungskultur nennt, naturgemäss mein Thema. In diesen Zusammenhang gehört die Auffassung, dass man nach wie vor lieber tote Juden beweint, als dass man sich lebenden Juden - in Israel oder in der Diaspora - zuwendet, bekennt und mit ihnen solidarisiert. In dieser Hinsicht halte ich meinem Land, der Schweiz, vor, sich ihrer Verantwortung aus dem Zweiten Weltkrieg bis heute nicht gestellt zu haben. Da verkommt sogar die Diskussion über eine zentrale Gedenkstätte oder zu Raubkunst zur willkommenen Ablenkung vom Thema.
Mitglied im Deutschen Verband der Pressejournalisten
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