New Hampshire – viele Kandidaten

Buttigieg und Sanders Kopf an Kopf

Great Seal of New Hampshire

Das Feld der demokratischen Bewerber bleibt auch nach den Primärwahlen in New Hampshire relativ gross, mit insgesamt noch immer rund einem Dutzend Kandidaten. Zugleich bestätigt sich der Trend aus der Ausmarchung in Iowa, mit dem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen dem Sozialisten Bernie Sanders und dem gemässigten Kandidaten Pete Buttigieg an der Spitze, gefolgt von der Senatorinnen Amy Klobuchar und Elisabeth Warren, sowie dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden.

Man tut dennoch gut daran, nicht allzuviel in diese beiden Ausmarchungen hinein zu interpretieren: sie stellen nicht einmal 1% der Gesamtheit der zu verteilenden Delegiertenstimmen dar, ihre Bevölkerungsstrukturen sind zudem nicht für die Vereinigten Staaten repräsentativ. Folgerichtig hat sich etwa Joe Biden bereits in Richtung South Carolina verabschiedet, wo die Vorwahl Ende Februar stattfinden wird. Michael Bloomberg, der Milliardär, hat gar noch nicht in den Wahlkampf eingegriffen.

CountyGesamt-StimmenSanders-StimmenSanders-ProzentButtigieg-StimmenButtigieg-ProzentWarren-StimmenWarren-ProzentBiden-StimmenBiden-ProzentKlobuchar-StimmenKlobuchar-Prozent
Sullivan8'9252'42027.112'18824.528389.397248.111'62618.22
Belknap11'4082'67023.42'79824.538397.351'1229.842'38220.89
Carroll11'1862'60523.292'81325.159038.071'0209.122'46422.03
Cheshire19'0525'97331.354'05321.271'8169.531'2656.643'61618.98
Coos5'4061'56228.891'009420.243957.3156610.4793617.31
Grafton24'3606'58027.015'79923.813'29813.541'6576.84'28017.57
Hillsborough85'00321'66225.4820'54124.177'2678.557'3758.6816'70219.65
Merrimack35'5798'63624.278'46623.792'1778.9322'8638.057'85322.07
Rockingham67'76415'33122.6217'92926.465'9288.756'0698.9613'73620.27
Strafford29'8408'91629.886'76422.672'9679.942'2507.545'17817.35
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Über Thomas Morvay 220 Artikel
Der mit Sprache Bilder kreiiert Seit über 10 Jahren journalistisch tätig, vorwiegend zu Themen Israel und jüdisches Leben. Zuvor Korrespondent und Redaktioneller Mitarbeiter für die European News Agency, und seit geraumer Zeit als Blogger hier auf dieser Plattform. Davor war ich auch fleissig als Kommentator über die Plattform Disqus unterwegs, u.a. bei der Jerusalem Post oder die Neue Zürcher Zeitung. Inhaltlich mache ich keinen Hehl aus meiner Überzeugung, dass für mich die sog. Zwei-Staaten-Lösung - die ja wahl- und bezeichnenderweise auch schon ein Konzept für mehr als 2 Staaten war - eine in der westphälischen Ordnung (Henry Kissinger) verwurzelte und europazentrische Sichtweise - überholt resp. zumindest neu gedacht werden muss. Als Sprössling zweier Überlebenden der Schoa ist das, was man heutzutage Erinnerungskultur nennt, naturgemäss mein Thema. In diesen Zusammenhang gehört die Auffassung, dass man nach wie vor lieber tote Juden beweint, als dass man sich lebenden Juden - in Israel oder in der Diaspora - zuwendet, bekennt und mit ihnen solidarisiert. In dieser Hinsicht halte ich meinem Land, der Schweiz, vor, sich ihrer Verantwortung aus dem Zweiten Weltkrieg bis heute nicht gestellt zu haben. Da verkommt sogar die Diskussion über eine zentrale Gedenkstätte oder zu Raubkunst zur willkommenen Ablenkung vom Thema. Mitglied im Deutschen Verband der Pressejournalisten

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